CFP Konzentraciós táborok és gender
peto, andrea
petoand at AXELERO.HU
2004. Sze. 30., Cs, 20:03:37 CEST
Call for Papers
This years Workshop on the History of Concentration Camps is taking place from 11th to the 14th of November in Blaubeuren near Ulm, southern Germany. The conference addresses PhD students and advanced graduate students working on thesis on the history of concentration camps, ghettos and other places of detention in Nazi Germany and German-dominated territories 1933-45. We also welcome projects on politics of memory and memorial sites.
The topics of this years meeting are the following: 1. Early concentration camps 1933-1935. 2. Other kinds of camps and ghettos especially in German occupied territories in Eastern Europe. 3. Inner structure of concentration camps. 4. Politics of memory and memorial sites.
PhD students and graduate students are invited to present a paper on their recent research project or to participate without a presentation. The presentation could be held in English or German, but knowledge of German language is essential for participation.
Expenses for accommodation, travel and visa will be substituted.
CFP: Workshop zur Geschichte der Konzentrationslager
Veranstalter: Das Organisationsteam (Akim Jah, Christoph Kopke, Alexander Korb und Alexa Stiller) in Zusammenarbeit mit dem DZOK e.V.
Datum, Ort: 11.11.-14.11.2004, Blaubeuren bei Ulm (Baden-Württemberg)
Deadline: 15.06.2004
Seit 1994 findet jährlich im Herbst eine von DoktorandInnen selbstorganisierte Tagung unter dem Titel "Workshop zur Geschichte der Konzentrationslager" statt. Diese Veranstaltung bietet jungen NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich in verschiedenen Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Thema Konzentrationslager auseinandersetzen, ein Forum für Gedankenaustausch und Debatten zu aktuellen Problemen und Kontroversen in der Forschung. In etwa 12 Vorträgen werden Forschungsvorhaben und Zwischenergebnisse zur Diskussion gestellt. Wie in den vergangenen Jahren findet die Veranstaltung in räumlicher Nähe eines ehemaligen NS-Konzentrationslager statt. Der diesjährige Workshop wird vom 11. bis 14. November 2004 in Blaubeuren bei Ulm in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg - KZ-Gedenkstätte (DZOK) e.V. stattfinden. Am oberen Kuhberg in Ulm befand sich von 1933-35 das "Württembergische Schutzhaftlager Oberer Kuhberg".
Die diesjährige Tagung besteht wie auch schon in den vergangenen Jahren aus einem Schwerpunkt zur Geschichte der Konzentrationslager und einem gedenkpolitischen Schwerpunkt:
1.. Geschichte und Bedeutung der frühen Konzentrationslager und ihr Vergleich mit den zwischen 1938 und 1942 im Zuge der territorialen Expansion des nationalsozialistischen Deutschland errichteten Lager:
Anknüpfend an den Tagungsort in der Nähe des ehemaligen Konzentrationslagers Oberer Kuhberg suchen wir für diesen Schwerpunkt Beiträge, die sich mit der Errichtung, Funktion und Geschichte der frühen Lager (1933 bis 1935) beschäftigen. Darüber hinaus sind wir an Vorträgen interessiert, die die Geschichte der nach Beginn der territorialen Expansion NS-Deutschlands und während der ersten Hälfte des Krieges in den besetzten Gebieten errichteten Lager untersucht. Gewünscht sind auch Arbeiten, die den Vergleich der verschiedenen Lagertypen in den Mittelpunkt stellen. Dieser Schwerpunkt bietet die Möglichkeit, in eine Diskussion über die unterschiedlichen Funktionen und Rahmenbedingungen der Lager in verschiedenen Phasen des NS-Regimes zu treten. Der Vergleich zwischen den Zeiträumen 1933/35 und 1938/42 könnte beispielsweise folgende Fragen umfassen: In welchem Maße benutzten die Nationalsozialisten die Errichtung von Konzentrationslagern ab 1938 zur Herrschaftsetablierung in den annektierten bzw. okkupierten Ländern? Wo bestehen Parallelen und Unterschiede zur Herrschaftsstabilisierung in Deutschland nach der Machtübernahme?
2.. Schon lange haben die KZ-Gedenkstätten ihre primäre Funktion als Orte des Gedenkens und des Mahnens eingebüßt. Gedenkstätten haben inzwischen eine Vielzahl von Funktionen übernommen: Sie sind zeitgeschichtliche Museen mit Bezug zum historisch-authentischen Ort, wissenschaftliche Archive und Forschungseinrichtungen sowie Orte politischer Bildung und pädagogischer Arbeit. Doch darüber, was in Gedenkstätten gelernt werden kann oder soll, herrscht bei den verschiedenen AkteurInnen (LehrerInnen, MultiplikatorInnen der außerschulischen Bildung, GedenkstättenmitarbeiterInnen, PolitikerInnen) Uneinigkeit. Sind die Stätten der ehemaligen Konzentrationslager prädestinierte Orte für politische "Werteerziehung" und für die Vermittlung des Eintretens für Menschenrechte? Wird sich die Funktion der Gedenkstätten in Zukunft hin zu "Orten des Lernens" verschieben? Was soll und was kann aus der Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager gelernt werden? Wir suchen Beiträge, die sich mit diesen Fragen beschäftigen.
Besonders willkommen sind Arbeiten, die kollektivbiographische und/oder geschlechtsspezifische Fragestellungen sowie Fragen zur wissenschaftlichen Methode berücksichtigen.
Die Vorträge sollen den Charakter von Impulsreferate haben und 20 Minuten nicht überschreiten. An jeden Vortrag schließt sich eine etwa 40-minütige Diskussion an. Thesenpapiere der Vorträge werden im Vorfeld an die TeilnehmerInnen verschickt. Diese müssen bis zum 15.10.2004 beim Organisationsteam eingegangen sein.
Dieses Call for Papers richtet sich an alle interessierten NachwuchswissenschaftlerInnen, die sich mit dem Forschungsgegenstand Konzentrationslager auseinandersetzen. Die Teilnahme ist nicht ausschließlich auf DoktorandInnen beschränkt, wichtig ist uns jedoch, dass es sich um KollegInnen handelt, die noch nicht in wissenschaftlichen Institutionen etabliert sind. Die Tagung verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und richtet sich nicht nur an HistorikerInnen, sondern auch an PolitologInnen, PsychologInnen, Sozial-, Sprach- und KulturwissenschaftlerInnen etc. Der Workshop besitzt einen Werkstattcharakter. Dies bedeutet, dass die Diskussion von offenen Fragen im Vordergrund steht. Aus diesem Grund bevorzugen wir bei der Auswahl der Vorschläge noch nicht abgeschlossene Forschungsvorhaben. Wir freuen uns, wenn sich für den kommenden Workshop auch DoktorandInnen aus dem Ausland bewerben. Die Tagungssprache ist Deutsch.
Wir bitten alle Interessierten, bis zum 15.06.2004 ihre Vorschläge von etwa einer Seite Umfang inklusive einer Kurzbiographie an folgende Adresse zu senden: workshop-am-kuhberg at gmx.net.
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Pls. confirm the acceptance of this message to petoand at axelero.hu
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Dr Peto Andrea
Associate Professor, University of Miskolc,
Director, Equal Opportunity and Gender Studies Center
Assistant Professor, Central European University,
Department of Gender Studies
Mailing address: 1148 Budapest Csernyus utca 74B Hungary
tel: 00 36-(06)- 209 292519
web: http://www.nextwave.hu/peto
http://www.ceu.hu/gend/Peto/index.htm
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